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Aktuelles aus und für die Praxis:

Ich bin nun wieder und GANZ
(ohne irgendwelche Nebenjobs)
in der Praxis und das freut mich sehr.
 



G gibt es wie immer auf meiner
Homepage  und auch auf Facebook.
In was für einer Welt leben wir eigentlich?!
Diese Frage wird in diesen Tagen immer wieder gestellt ... ich habe eine Antwort darauf. Meine Antwort. Mir wurde vor Jahren schon einmal vorgeworfen(!), ich würde in einer Regenbogenwelt leben (was ich immer noch sehr amüsant finde) ...
Aber nein, ich denke, ich sehe die Welt durchaus, wie sie ist und so möchte ich hier von meinem letzten Wochenende erzählen - ganz so, wie es wirklich war.

Es begann an einer Tankstelle. Das ist deshalb erwähnenswert, weil ich mit der Tankstellenverkäuferin ein paar Sätze gewechselt habe, das ausgesprochen nett gefunden habe und nicht nur mit Taschentüchern und Kaffee, sondern auch mit einem glücklichen Gesicht zurück zum Auto gekommen bin. Danke
Der geplante Ausflug ging zu der Frau, wo man (nicht nur ich) Essenswünsche deponieren kann, die sie dann auch tatsächlich erfüllt. Ich habe mir nichts gewünscht, aber weil ich so verschnupft bin und sie das gewusst hat, habe ich - ganz ungebeten - eine wunderbare Grießnockerlsuppe bekommen. Danke
Unterwegs hat es sich als notwendig erwiesen, ganz spontan einmal quer durch Österreich (und auch ein bißchen durch Deutschland) zu fahren.
Notwendigerweise zu zweit. Statt nur zwei Stunden sind wir also noch mal sieben Stunden im Auto gesessen. Mein Begleiter hat das nicht nur selbst angeboten und nicht nur nicht gemeckert. Er hatte auch Augen für die wunderschöne Landschaft und hat gemeint, so hätten wir mehr Zeit zum Plaudern (als ob wir die sonst nie hätten)... 
So hat dieser Road Trip sogar Spaß und Freude gemacht. Danke, Danke, Danke
Spät angekommen war für uns schon ein Zimmer und und auch etwas zu trinken vorbereitet, wir haben am nächsten Tag wunderbar und ausgiebig gefrühstückt und haben dann: NICHTS bezahlt! Die Chefin des Hauses kannte die Umstände der Reise und wollte einfach kein Geld von uns nehmen. Danke, Danke, Danke .... Danke
Um 14:00 waren wir am Sonntag zum Essen eingeladen, und uns war klar, dass wir das nicht pünktlich schaffen werden bei den sechs Stunden Fahrtzeit. Aber wir hatten nicht nur keine Zahnbürste dabei, sondern auch kein Handyladekabel.
Also sind wir - ohne vorher Bescheid zu sagen - ziemlich k.o., gut eine Stunde zu spät und mit zusätzlichem Gast angekommen. Da war kein Vorwurf, sondern nur "Was ist denn euch passiert?" Wir haben einfach einen Teller mehr von dem warm gehaltenen Essen bekommen und hatten noch richtig feine und entspannte Stunden. Danke!
Da waren also einige Menschen, die so richtig nett waren. Ungebeten hilfsbereit.
Ich habe immer noch ein bißchen Probleme damit, um etwas zu bitten, da freut mich dieses ungebetene Anbieten ganz besonders.
Großzügig. Großzügig mit netten Worten und Gesten. Großzügig mit der eigenen Zeit.
Finanziell gesehen großzügig. Großzügig im Verzeihen.

Also: In was für einer Welt leben wir eigentlich?!
Wir leben offenbar in einer Welt, in der es viele großzügige, hilfsbereite, gütige Menschen gibt, die mitunter sogar ganz fremden Menschen Gefallen tun - einfach weil sie es können und es ihnen anscheinend ein Bedürfnis ist.
Das ist die Welt, in der ich lebe.
Ich sehe natürlich auch anderes, aber das ist es, worauf ich den Fokus richten möchte.  Das ist die Welt, von der ich ein Teil sein möchte.

Dieses Wochenende war sehr geballt, aber ich sehe das so ziemlich immer und auch so ziemlich überall. Erst vor kurzem war ich für einige Wochen in der dominikanischen Republik, wo Touristen angeblich nur überfallen oder abgezockt werden. Nein!
Auch dort waren immer wieder ganz unterschiedliche Menschen, die auf die eine oder andere Weise behilflich waren, großzügig und auch ungebeten anbietend.
Hier, wo ich lebe, da ist meine Familie, da sind meine Freunde:
Da sind die, die immer da sind und einen durch die Wellen des Lebens begleiten und die, die trotz Diskrepanzen an Beziehungen festhalten, man sich "zusammenrauft".
Und rundherum sind da und dort Menschen, die offen und neugierig sind und neugierig machen und wo sich ganz neue Freundschaften entwickeln können.

Das ist immer und überall da und wir selbst können ein Teil davon sein.
Ganz ohne Gedanken wie "Wie man in den Wald reinschreit, kommt´s zurück.",
ohne Gedanken an Karma.
Wir können Teil davon sein, einfach, weil wir es können.
Vielleicht ist das eine Regenbogenwelt, die ich hier beschreibe. So what.
Es ist schön, Teil dieser Welt zu sein.



Abschließend noch einmal ein ganz großes DANKE an alle Beteiligten dieses Wochenendes und ausnahmsweise ein bißchen Werbung für ein liebevollst eingerichtetes Hotel mit hervorragend guter Küche und ganz wunderbaren Menschen im wunderschönen Kleinwalsertal: Das Naturhotel Lärchenhof - sommers und winters ein Genuß!