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Aktuelles aus und für die Praxis:



Ich bin jetzt dann auf Urlaub 😊,
in dieser Zeit aber per Mail erreichbar.

Telefonische Terminvereinbarungen bitte wieder ab 20. Februar.



Weiteres gibt es wie immer auf meiner
Homepage  und auch auf Facebook.

Zur Zeit scheinen rundherum viele Entscheidungen anzustehen und das beschäftigt mich.

Die großen Fragen lassen sich meist mit „Should I stay or should I go?“ auf den Punkt bringen – bezogen auf Beziehungen, Job, Studium, Wohnsituation u.v.m.

Wichtig: Nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung.
Leben ist nicht Stillstand. Wenn wir nichts ändern, geht es trotzdem weiter.
Nicht-entscheidend überlassen wir den Umständen, wie unser Leben verläuft.
Wir dürfen uns aber groß machen, dürfen unser Leben selbst in die Hand nehmen,
dürfen unsere Meinung sagen und dürfen Handlungen setzen.

Wie also Entscheidungen treffen?

Zuerst Fakten sammeln! Da darf der Kopf zur Höchstform auflaufen.
Es gilt zu recherchieren, Informationen und auch verschiedene Meinungen einzuholen, alles zusammen zu tragen:
- Welche Konsequenzen hat die Entscheidung ... kurzfristig, mittelfristig, langfristig?
- Was sind die Auswirkungen auf andere Betroffene? Verletze ich damit jemanden?
  … größer gedacht: Ist die Entscheidung zum höchsten Wohl aller Beteiligten?
  … noch größer: Ist die Entscheidung zum höchsten Wohl überhaupt aller/der Welt?
- Was ist „richtig“ bzw. „gut“? (in Anlehnung an meinen letzten Newsletter)
- Was sind konkrete finanzielle Konsequenzen?
- Muss die Entscheidung eine endgültige sein?
Die Fragen müssen natürlich an die jeweilige Situation angepasst bzw. erweitert werden, die Antworten werden im Kopf gesammelt oder als Pro-und-Contra-Liste festgehalten.
Dieser Prozeß kann ruhig Tage oder Wochen dauern.
Irgendwann muss er aber zumindest vorläufig abgeschlossen sein. Strich drunter.

Dann ist es ganz wichtig abzuwarten: Zumindest eine Nacht darüber schlafen.
Wir haben ja nicht nur unsen Kopf, sondern auch unser „Bauchhirn“ und das ist nicht zu unterschätzen - es hilft uns sehr, wirklich kluge Entscheidungen zu treffen!
Dafür braucht der Bauch aber zuerst die Fakten und dann schon auch Zeit und Ruhe.
(Wer mehr darüber erfahren möchte, dem sei dieses Buch von Bas Kast empfohlen:
"Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft")


Die allerwenigsten Entscheidungen sind endgültig!
Ich kann etwas ausprobieren und wenn es doch nicht passt, kann ich es mir anders überlegen. Meistens geht es auch sogar wieder zurück - vorausgesetzt wir hinterlassen keine verbrannte Erde, was wir sowieso nicht wollen oder nicht sollten.
Ich kann mich also jeden Tag neu entscheiden ... im besten Fall immer wieder gleich.

Wir alle kommen früher oder später in Schienen, die Weichen scheinen oft schon gestellt, es scheint keine machbaren Alternativen zu geben ... aber wir sind keine Züge.
Wir können unseren Weg selbst bestimmen und es reicht oft schon ein kleiner Schritt zur Seite, damit der Blickwinkel ein ganz anderer ist.
Da tun sich dann vielleicht sogar viele neue Möglichkeiten auf, die wir vorher einfach nicht gesehen haben - wir mussten nur die Perspektive ändern.

Auf Schiene bleiben?
 
 
Eine Weiche stellen?
 
 
Oder ganz anders?!
 
 
Was noch hilfreich sein kann:

Was sagt der eigene Körper zu der Angelegenheit?

Das mache ich sehr gern in der Praxis, es funktioniert ganz wunderbar:
Die Antwort des Gewebes ist meistens sehr deutlich und unmissverständlich.
Was fühlt sich im Körper gut, weit, frei an?
Was macht fühlt sich eng an, lässt den Körper gar weh tun?
Ein bißchen herausfordernd ist es, dass einem dabei manchmal die Angst begegnet.
Wenn wir gewohnte Pfade verlassen, ist da im besten Fall Aufregung dabei,
mitunter aber eben auch Angst ... da kann nur ein schmaler Grat dazwischen sein.
Das Neue ist nun mal unbekannt und das Alte - ganz egal, wie es ist - so vertraut.
Angst macht ein unangenehmes Gefühl im Körper, daher ist in dem Fall die Frage wichtig, ob es „nur“ die Angst vor dem Neuen ist. Wenn ja: go fearward.

Augen auf und durch – Angst vor dem Neuen ist ganz normal.

Was sagen andere dazu?
  • Es hilft oft mit Menschen zu sprechen, deren Urteil man in dem Fall vertraut und die auch möglichst bei der Entscheidung objektiv, also nicht betroffen sind.
  • Das gleiche eine Spur komplizierter: Wenn man alles, was zu dem Problem gehört,
    von einem Freund/einer Freundin erzählt bekommen würden:
    Was würde man da raten? Von außen betrachtet erscheint alles oft viel klarer.
  • Und schließlich für alle die einen Zugang zu höheren Instanzen haben, wie auch immer die dann genannt werden: Auch diese höheren Instanzen kann man um Rat fragen: Im Gebet oder in einer Meditation, bei einer schamanischen Reise...
    Die Antwort wahrzunehmen, ist da mitunter schwieriger bzw. bedarf Übung:
    Es kann eine plötzliche Eingebung sein, ein Ohrwurm, ein Traum, ... die Herausforderung ist, das überhaupt zu bemerken und dann auch ernst zu nehmen.

Zu guter Letzt noch ein Satz, der vielleicht alles auf den Punkt bringt:

Manchmal wollen wir Sicherheit, wenn es Mut braucht,
und Freiheit, wenn das Richtige uns keine Wahl lässt.